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DAS KLEINE 1x1 DER LINSE

Das kleine 1×1 der Linse

  • Linsen sind eine der ältesten Kultursorten der Erde.
  • Alle essbaren Linsensorten werden als sogenannte Lens culinaris deklariert.
  • Hierzulande sind vor allem die braunen und grünen Tellerlinsen sowie geschälte gelbe und rote Linsen bekannt.Weltweit werden jedoch um die 80 verschiedene Sorten kultiviert.
  • Die Linsensorten unterscheiden sich in größe, Farbe und Geschmack.
  • z.B.Tellerlinse, Puy-Linse, Berglinse, Belugalinse
  • Gelbe Linsen sind nichts anderes als geschälte braune oder grüne Linsen.
  • Rote Linsen sind geschälte braune Berglinsen.
  • Wenn ein Nahrungsmittel die Bezeichnung Powerfood verdient, dann sind es Linsen
  • Der Anteil an gesunden Ballaststoffen ist bei Linsen viermal höher als bei Reis, Kartoffeln oder Nudeln.
  • Linsen enthalten die Vitamine A, B1, B2 und B6. Ihr Anteil an Eisen ist siebenmal höher als beim Spinat. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Magnesium, Kalium, Phosphor, Kupfer, Zink, Mangan und Folsäure.
  • Unser Körper kann einige Aminosäuren (Bausteine der Proteine) selbst herstellen. Andere muss er über die Nahrung aufnehmen, die auch als essenzielle Aminosäuren bezeichnet werden. Es gibt neun dieser essenziellen Aminosäuren, Linsen enthalten 7 verschiedene davon. Vor allem die Aminosäuren Isoleucin und Lysin sind in Linsen reichlich vorhanden. Die Aminosäuren Methionin und Cystein sind in Linsen hingegen nicht ausreichend vorhanden. Isst man Linsen jedoch in Kombination mit braunem Reis, Getreide,oder läss sie keimen, kann das fehlende Defizit ausgeglichen werden und alle 9 Aminosäuren sind für den Körper verfügbar.

 

Anbau

  • Hierzulande  empfiehlt sich der Anbau im Gemenge mit Getreide (üblicherweise Gerste,Hafer oder Leindotter) als Stützfrucht.
  • Kulturdauer schwankt zwischen 100 und 140 Tagen.
  • Die Erträge der Linse schwanken stark von Jahr zu Jahr und bewegen sich zwischen unter 200 bis über 1.000 Kilogramm pro Hektar. Vergleich: Bei Weizen rechnet man mit 3,4t/ha.
  • Der Anbau der Linse ist einerseits eine fachliche Herausforderung, kann aber andererseits eine interessante Erweiterung der Fruchtfolge für ökologische Betriebe sein.
  • Es ist sehr schön, das das Interesse des  Linsenanbaus in Deutschland wächst und so die regionale Landwirschaft erweitert .

 

Tipp: Geniessen Sie so oft wie möglich gekeimte Linsen, denn durch den Keimprozess erhöht sich deren Nährstoffdichte deutlich, sie werden besonders leicht verdaulich und die zwei fehlenden Aminosäuren sind auch plötzlich vorhanden 🙂